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rfid_cardreader
Für den, der keine Lust hat, alle Anwesenden von Hand einzugeben und die Möglichkeit hat, seine Mitglieder z.B. mit RFID- Chipkarten auszustatten (mehr dazu auf der Developer-Seite, der kann sich z.B. wie hier beschrieben den passenden Kartenleser dazu basteln

Also man hat mindestens 2 Alternativen, einmal den Reader als (Fast)Fertiggerät oder als Bausatz. Das Fertiggerät ist ist auf jeden Fall vorzuziehen; nur weil der Bausatz zuerst da war und getestet wurde, gibt's seine Beschreibung hier noch aus Nostalgiegründen.
Man sollte sich übrigens später beim Einlesen der Signale nicht allzusehr wundern: Der Conrad- Kartenleser liefert die Daten direkt binär codiert (also 5Byte Blöcke), die Selbstbaulösung liefert die Bytes als hexadezimale ASCII- Zeichen mit abschliessendem crlf. Das muß man im Auswerteprogramm entsprechend berücksichtigen.
Also auf jeden Fall braucht man den seriell- USB Adapter, den man direkt beim Hersteller bestellen kann. Nicht billig, aber gut.
Das (fast)Fertiggerät gibts bei Conrad als Conrad Art.Nr 191553 - 62
Die Kabel verbindet man dann
| Signal (am USB-Kabel) | Kabelfarbe am USB | Kabelfarbe am Receiver |
|---|---|---|
| 5V | Rot | Rot |
| Gnd | Schwarz | Blau |
| RxD | Gelb | Gelb |
Da die Lötstellen die schwächste Stelle im Kabel bilden, sollte man diese zum Schluß mit ordendlich Klebeband oder festem Schrumpfschlauch mechanisch sichern.
Achtung: Alle Angaben natürlich ohne Gewähr. Dies ist ein Bastelprojekt für erfahrene Platinenlöter, aber nichts für Einsteiger!
Man nehme (von Pollin):
- den RFID-Leser - Bausatz (810 065)
- ein passendes Gehäuse (460 022)
- RFID -Karten nach Bedarf (810 065)
- 2 Magnete
- eine Zugentlastung (z.B. aus'm alten DSUB- Stecker)
- und 4 Pins einer Steckpfostenleiste
Man baut den Leser nach Anleitung zusammen.
Wenn man den Leser per USB anschliessen will, läßt man folgende Bauteile weg:
- Taster 3
- die 9-pol. DSUB- Buchse
- LED 2
- C8-10
- den MAX232 (IC- Sockel aber einlöten)
- C14
- IC4
- D1-4
- Buchse J3
Zum Anschluß des USB- Kabels macht man folgendes: Man entfernt die entsprechenden Kabel aus dem Stecker, indem man die Haltelaschen mit einem winzig kleinen Uhrmacherschraubendreher etwas hochbiegt und die Kabel dann vorsichtig mit sanfter Gewalt herauszieht.
Dann setzt man die blanken Pins, die man vorsichtig aus der Steckpfostenleiste herausgepfriemelt hat, in die entsprechenden Pins des MAX232 Sockels und steckt auf die andere Seite des Metallpins die Kontakte des USB- Kabels
| Signal | Kabelfarbe | Pin im IC- Sockel |
|---|---|---|
| 5V | Rot | 16 |
| Gnd | Schwarz | 15 |
| TxD | Gelb | 12 |
| RxD | Orange | 10 |
Das Kabel selber sollte man mit einem kleinen Kabelbinder im leeren Befestigungsloch des DSUB- Steckers gut festmachen, die einzelnen Pins am besten mit einem gutgemeinten Tropfen Heißkleber fixieren.
- Dann klebt man mit Heißkleber die Antenne auf den Boden des Gehäuses
- Darüber z.B. eine Schicht Verpackungsmaterial (Blasenfolie)
- Darauf kommt dann die Platine
- noch 'ne Schicht Blasenfolie
- die beiden Magnete klebt man in den Deckel. Damit läßt sich das Gehäuse dann an Metallteilen (z.B. im Türrahmen) befestigen
und wenn alles geklappt hat, braucht man jetzt nur noch das USB- Kabel in irgendeinen Rechner stöpseln und bekommt da mit 9600 Baud 8N1 jede Kartennummer geliefert, die vor's Lesegerät gehalten wird.
Um die Box noch ein bischen aufzupeppen, kann man sich ja noch folgende Hinweise für vorne und hinten
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mit Hilfe der OpenOffice- Vorlage passend auf Aufkleber drucken.

